Kapitel 8/2 Vorbereitung auf Paris
Woche 13 ATP in Barcelona
Der Urlaub war vorbei und während Alize für uns auf Wohnungssuche ging machte ich mich auf wieder auf die Reise nach Spanien genauer gesagt nach Barcelona zu den OSA Open, die hochkarätig besetzt waren. Ich lieh mir Alize Zweitwagen für diese Reise und außer der Suche nach einen Parkplatz und der hohen Verkehrsdichte ging alles gut.In der ersten Runde traf ich auf Norwegens Ole Andersen einen Ernstzunehmenden Gegner. Vorher ging ich noch in die Stierkampfarena bisschen
Dampf ablassen. Zurück im Hotel bemerkte ich bei benutzung der Waage dass ich knapp 5 Kilo zugenommen hatte in den Letzten Wochen. Dass machte sich auch in meinem nächsten Spiel bemerkbar.
1. Runde Martin Brüning vs Ole Andersen 0:6 1:6 aktuelle Weltranglistenpunkte 140 gew. Preisgeld 2900Dollar
Er war einfach schneller als ich, sowohl gedanklich als auch läuferisch und so verlor ich diese einseitige Partie nach knapp eineinhalb Stunden mit o:6 1:6. Von den Tief entäuscht, mit nur einem Spielegewinn, unterschrieb ich noch 2 oder 3 Autogramme und flüchtete, aus dem Stadion.
Nach dem Spiel wurde mir bewusst dass ich einfach nicht Fit genug war um Matches gegen starke Gegner zu gewinnen. Um dem Abhilfe zu schaffen engagierte ich einen renomierten Fitnesstrainer der mir helfen sollte überflüssige Pfunde abzuspecken und meine Schnelligkeit etwas zu steigern. Da ATP Turniere für mich wohl noch zu schwer waren spielte ich als nächstes ein Challenger Turnier in Portugal. Bis dahin hieß es eisern Trainieren und strikte Diät.
Der Fitnesstrainer zwar renommiert aber auch sehr teuer so konnte ich ihn mir nur für 10 Tage leisten in der Zeit wollte ich die 5 Kilo abnehmen und Kondition und Schnelligkeit verbessern. Der nächste Tag hatte es in sich mein Trainer weckte mich um 6 dann hieß es Frühsport. Danach ein eiweißhaltiges und kalorienarmes frühstück. Als nächstes ein 8 Kilometer langer Waldlauf (kein Jogging). Dann etwas regenerieren, gefolgt von 2 Stunden Fitnesstudio und einem Mittagessen. Später stand noch Schwimmen und am Abend noch eine leichtere Laufeinheit an. Nach der Laufeinheit fiel ich erschöpft ins Bett und dachte mit grausen daran, dass es die nächsten 10 Tage so sein wird. Nachdem Aufstehen fuhren Steve Thompson (mein Fitnesstrainer) und ich nach Porto wo ich auf Andreas Müller, der im berühmt berüchtigten Müller Dojo von Hans Werner Müller trainiert wurde, traf.
Woche 14 Challenger in Porto
Als nächstes Stand Porto auf dem Turnierplan. Nach knapp 3 Stündiger Zugfahrt in Porto angekommen zog ich zuerst mein Training durch um mich nicht wieder zu blamieren. Am nächsten Morgen trat ich dann zu meiner Erstrundenpartie gegen Andreas Müller an.
1.Runde Martin Brüning vs Andreas Müller 7:6 1:6 3:6 aktuelle Weltranglistenpunkte 141 Preisgeld 520 Dollar
Immerhin konnte ich einen Satz gewinnen trotzdem hieß der Sieger nach knapp 2 Stunden Andreas Müller. Zwar war ich etwas besser als im letzten Spiel dennoch beschloss ich einen erfahrenen Sandplatzspezialisten zu engagieren der mir den nötigen Schliff für Paris bringen sollte. Ich entschied mich Albert Costa zu verpflichten der in Paris wie viele andere Spanier seine größten Erfolge feierte. Um dass Training besser wirken zu lassen entschied ich eine Turnierpause zu machen als letzte Vorbereitung und um mich etwas einzuspielen diente dass ATP Turnier in Marokko.
Woche 15 Challenger in Sydney
Leider kam es ganz anders. Mark rief aus Sydney an und verlangte dass dort beim Turnier antrat da er dort Turnierdirektor war und möglichst viele Teilnehmer haben wollte. Natürlich sagte ich zu den ohne Mark als einspielpartner würde mir etwas fehlen bei den nächsten AO. Vielleicht hatte ich ja diesmal mehr Glück und überstehe die erste Runde und der Bann auf Sand wäre endlich gebrochen. Ich spielte mich also mit Albert ein wenig ein um dann auf Manuel Dällenbach zu treffen.
1. Runde Martin Brüning vs Manuel Dällenbach 6:4 4:6 3:6 aktuelle Weltranglistenpunkte 142 Preisgeld 520 Dollar
In einem knappen Spiel übertrumpfte mich Manuel Dällenbach und so ging meine Niederlagenserie weiter meine Motivation war im Keller. Ich war die neue Hertha auf Sand. Nachdem ich mich von Dälle und Mark verabschiedet hatte flog ich zurück nach Portugal wo es dann mit dem Schiff nach Marokko ging. Nächster Gegner war Michael Würrer der eine Herausragende Spielintelligenz und Schlagpräzision hat, etwas schneller und konditionell auf dem gleichen Level ist.(Ein Dank an Steven) Dafür hatte ich Vorteile bei den Grundschlägen Aufschlägen. Bevor es nach Marokko ging plauderte ich noch ein wenig mit Mark über Guga, die Woodies Alize Thomas und und und. Dann gings weiter nach Casablanca.
Woche 16 ATP in Casablanca
Nun ging es also nach Marokko zu dem vollbesetzten ATP Turnier nach Casablanca. Gleichzeitig war die Auslosung in Paris beendet wo ich den 7 Plätze schlechter eingestuften Michael Würrer gegenüberstehen würde mein Einspielpartner dort war die ehemalige Nummer 22 der Welt French Open Viertelfinalist und 97 er Casablanca Champion und Lokalmatador Hicham Arazi. Schon beim Aufwärmmatch merkte ich dass Sand nicht so mein Belag ist und so kam es dass Oldie Arazi mich mit 5:7 6:7 Niederrang. Kein gutes Omen fürs nächste Spiel. Und mein Gefühl trügte mich nicht.
Denn am nächsten Tag war ich Chancenlos gegen Michael Würrer.
1. Runde Martin Brüning vs Michael Würrer 0:6 0:6 aktuelle Weltranglistenpunkte 142 Preisgeld 3470 Dollar
Es setzte eine Peinliche Niederlage in der ich mehrfach meinen Frust herausschreien musste. Nach 2 Zertrümmerten Schlägern und Verwarnungen war ich froh dass Spiel hinter mich gebracht zu haben. Dass einzige was in meinem Spiel halbwegs klappte war der Stoppball. Nach dieser Demontage ging ich ersteinmal in die Hotelbar bisschen die Sau raus lassen später dann rief ich Alize an ob sie schon eine Wohnung gefunden hatte. Zum Glück hatte sie ein kleines Häusschen in der Nähe von Straßbourg kaufen wo wir zeitweise wohnen konnten im Gegensatz zu dem Häusschen war dass Grundstück relativ Groß und hatte sogar eine Tennisanlage mit vier verschiedenen Plätzen also mit optimalen Trainiengsbedingungen also nichts wie hin.
Woche 17 Gran Slam in Paris
Durch meine mittlerweile guten Beziehungen zu diversen (Alt)Stars der Szene schafte ich es einem nicht genannt werden wollenden Spieler (vlt.Steuerrechtliche Gründe) einen ausrangierten Heli abzuschwatzen da ich keinen Pilotschein hab flog Costa. Bevor wir flogen zahlte ich noch meinen Fitnesstrainer aus der mit den Taschen voller Geld zurüch zur USA ging. In meiner neuen Residenz angekommen machte ich Albert mit Alize bekannt der bei ihr mit seinem südländischen Charme punkten konnte. Wir spielten uns ein wenig auf der Anlage auf dem Sandplatz ein tranken Kaffee aßen Gegäck usw. Am nächsten Tag fuhr ich dann mit Albert und Alize nach Paris um dort an den French Open teilzunehmen was sicherlich dass wichtigste Sandturnier der Welt ist. In der ersten Runde traf ich auf Marco Wopmann. Am nächsten morgen traf ich auf Guga der erst mich anschaute dann lächelnd Alize begutachtete und etwas verdutzt Albert Costa. Er sagte schön dich zu sehen aber ich dachte du möchtest Paris gewinnen und nicht mit ach und krach die erste Runde überstehen (kleiner Seitenhieb Richtung Costa). Beide bekammen sich etwas in die Haare und fluchten in ihren Landerssprachen naja ich fands irgendwie ganz witzig dann gings auch los.
1 Runde. Martin Brüning vs Marco Wopmann 2:6 0:6 0:6 akt.Weltranglistenpunkte 146 Preisgeld 14290 Dollar
Was folgte war eine weitere deutliche Niederlage gegen einen Gegner dem ich eigentlich einigermaßen Paroli bieten müsste. Nach exat 102 Minuten war dass Match dann aber vorbei und ich feuerte im selben Momentan aus Wut und Trotz Albert Costa der es leider nicht geschafft hatte aus mir einen guten Sandplatzspieler zu machen. (Später entschuldigte ich mich bei Alber Costa)
Kapitel 8 (Die Schnautze endgültig voll von Sand) oder (Ein Versuch auf Rasen)
Nach der Niederlage und der trennung von Albert Costa als Lehrmeister hatte ich die Schnautze endgültig voll von Sandplatztunieren und beschloss erst wieder ein Sandplatzturnier zu spielen wenn ich alle anderen ATP und Challenger Turniere einmal gewinnen durfte ich beschloss desweiteren nach einem kurzen Päuschen in meiner und Cornys neuen Residenz an einem Rasenturnier teilzunehmen dass Challengerturnier im schottischen Glasgow erschien verlockend also meldete ich mich dort an vorher verbrachte ich meine Zeit mit Corny und Training. Und damit meine ich nicht nur Tennistraining...........................Meine erste gemeinsame Nacht mit Corny war wunderschön und sehr romantisch.
Weiter geht es mit Woche 20 in Glasgow.
Woche 20 Challenger in Glasgow
Während sich die Topspieler beim Turnier in Wimbledon sich nichts schenkten und in Glasgow viele Mitspieler ein Freilos hatten spielte ich in der ersten Runde gegen Michael Schulz. Vorher gabs natürlich traditionel Haggis mit Whisky.
Den besten den sie hatten. Desweiteren ist Glasgow durch seine Museen bekannt und zählt hinter London als zweitbeste Einkaufstadt was mir persönlich nicht viel bringt ich geh weder gern ins Museum noch einkaufen. (afür hab ich ja meinen Buttler/ scherrrz soviel zahlt mein Sponsor dann doch nicht). Einspielpartner dort war der gebürtige Glasgower Jamie Baker der in der Weltrangliste auf Rang 313 liegt. Ich bezwang Baker und fühlte mich auf Rasen deutlich wohler wie auf Sand. Also los gehts erste Runde.
1. Runde Martin Brüning vs Michael Schulz 6:0 6:0
Locker und leicht fegte ich Michael Schultz vom Platz als hätte ich mich monatelang auf dieses Turnier vorbereitet und nach nur 38 Minuten ging dieses einseitige Match zu Ende und es hieß (endlich wieder) game set and match Mister Brüning. Gelöst verteilte ich ein paar Autogramme an ein paar Schotten die mich vom Training mit Barker schon kannten. Locker flockig etwas trainieren und dann dass nächste Match gegen Peter Mayerhofer,der wie alle andern Spieler, außer Markus Görgen, der aber in Runde 2 ein freilos hatte ,ein freilos in Runde 1 hatte.
2. Runde Martin Brüning vs Peter Mayerhofer 6:4 6:3
Der war schon ein anderes Kaliber trotzdem hieß es nach knapp 90 Minuten wieder Game, Set and Match Brüning.
In der nächsten Runde wartete Mister Doppelfreilos Fröhlich der den Vorteil hatte ausgeruht in die Partie gehen zu können. Aber am nächsten Tag hieß es trotzdem
3. Runde Martin Brüning vs Matthias Fröhlich 7:5 6:3
dass ich nach 74 Minuten dass Halbfinale erreicht hatte und dort gegen Turnierfavoriten Per Peters antreten durfte.
Der in der Runde zuvor nur äußerst knapp gegen senen Gegner Joerg Anhäuser triumpieren konnte.
4. Runde Martin Brüning vs Per Peters 6:7 7:6 4:6 Aktuelle Weltranglistenpunkte 173 Preisgeld 2510 Dollar
Er schickte mich genau wie seinen Gegner zuvor in drei knappen Sätzen nach Hause nur um im Finale dann Stefan Pleß zu unterliegen
