Hallo willkommen zu Schmarts (Martin Brünings) Tagebuch. (Dies ist eine fiktive Geschichte also bitte nicht allzu ernst nehmen)
Charaktervorstellung:
Dies ist Martin Brüning (Schmart ist der Künstlername) Er ist ein Tennisspieler mitte 20, der erst vor kurzem den Sprung zu den Profis geschafft hat. Er ist 190 cm groß, hat braune Augen, mittelanges braunes Haar, einen Bart und trägt Kontaktlinsen. Man kann ihn als kontaktfreudig spontan, lebenslustig, etwas irre, aber auch leicht vergesslich und etwas unordentlich beschreiben. Wenn es drauf ankommt und einer seiner Freunde Probleme hat, ist er aber immer zur Stelle. Leider ist er auch etwas naiv und kann schwer nein sagen. Schmart hat keine feste Freundin oder festen Wohnsitz, da er ja immer auf Reisen ist. Er ist nicht unbedingt ein Frauenschwarm, aber durch seine Kontaktfreudigkeit lernt er viele Frauen aus verschiedenen Ländern kennen. (mit denen er aber nicht unbedingt ins Bett geht). Er ist zwar nicht unbedingt Intelligent, beherscht aber 3 Sprachen (Deutsch Englsch, und Französisch).
Kapitel 1: Der Skandal
In den ersten Wochen klagte ich über muskuläre Probleme und konnte leider nicht trainieren. Als ich in der neunten Woche wieder mit dem Training anfing
war die Anmeldefrist für die kommenden Turniere leider schon abgelaufen und so trug ich mich für Woche 11 in San Justo Argentinien ein.
(Woche 11: Challenger in San Justo)
1. Runde: Martin Brüning vs. Lennox 1000 0:6 1:6
In meinem ersten Spiel gegen Lennox 1000 ging ich regelrecht unter, obwohl ich 2 Wochen vorher mein Training extra dem Bodenbelag angepasst hatte,
offenbarte mein Spiel doch deutliche Trainingsrückstände und ich verlor mit 0:6 1:6. Mein Gegner machte seinem Namen alle Ehre, seine Schläge waren so hart wie die von Lennox Lewis und so war es für ihn ein leichtes, dass Spiel für sich zu entscheiden. Doch dass verlorene Spiel war nicht dass schlimmste in dieser Woche. Am 2 Turniertag kamen Gerüchte auf, dass mehrere Spitzenspieler in einen Bestechungsskandel in den Australien Open verwickelt waren. Aufgrund dieser Gerüchte beschloss die ATP alle Ergebnisse dieser Saison zu löschen, da man davon ausgehen könnte dass auch andere Turniere manipuliert wurden.
Die Saison würde später von neuem stattfinden. To be continued..........................................................................
Kapitel 2: Neustart der Saison
Den Gerüchten wurde nachgegangen,aber letzlich konnte niemandem irgendetwas bewiesen werden. So startete die ATP Leitung unter der Führung von Matthias Rosenthaler die Saison erneut. Doch bevor die Saison erneute startete, hatten alle Spieler Zeit neue Sponsoren zu finden, ihr Training den begebenheiten anzupassen und sich bei Turnieren anzumelden. Mein neuer Sponsor erkannte wohl mein vorhandenes Potenzial und bot mir dass doppelte Geld, wie der alte an. Ein Angebot was ich natürlich nicht ablehnen konnte. Ich trug mich für dass Challenger Turnier in Brasilia ein, die verbleibende Zeit nutzte ich um in Brasilien um ein wenig Samba mit den einheimischen Mädels zu tanzen. Leider feierte ich wohl ein wenig zu lang und zu hart. Bei der Auslosung erfuhr ich dass ich auf den international noch unbekannten Andreas Müller traf. So wurde mir von den Experten die die Favoritenrolle zugeschoben.
Kapitel 3: Brasilianische Wochen
(Woche 01: Challenger in Brasilia)
1. Runde: Martin Brüning vs. Andreas Müller 4:6 6:0 1:6 (Aktuelle Weltranglistenpunkte: 1) (Gewonnenes Preisgeld: 520 Dollar)
Im ersten Satz hatte ich doch leichte Konzentrationsprobleme vom Abend zuvor, zudem bereitete mir der neue Bodenbelag noch Schwierigkeiten. So war es nicht verwunderlich, dass der jung und frech aufspielende Müller den ersten Satz mit 4:6 gewann. Doch dann sagte ich mir jetzt erst recht, legte den Schalter um, und gewann den 2 Satz zu null. Im letzten Satz machten es meine konditioniellen Probleme und eine Blase am linken Fuss es unmöglich gegen den Newcomer letzendlich zu gewinnen, so verlor ich diesen mit 1:6. In der 2 Woche des Jahres, meldete ich mich bei einem weiteren Turnier in Brasielien an und erfuhr noch am selben Tag, dass ich in der 1 Runde ein Freilos hatte.
(Woche 02: Future in Belo Horizonte)
1. Runde: Martin Brüning vs. Freilos
Da ich ein Freilos hatte, beschloss ich ein wenig zu trainieren und mir ein paar Sehenswürdigkeiten anzugucken. Zuerst besuchte ich eine Zuckerrohrplantage. Nachdem ich mir die Favelas der Brasilianer angeguckt hatte fuhr ich noch zum Amazonas den längsten Fluss der Welt. Aufgrund des Feuchtwarmen Klimas beschloss ich sofort zum Hotel zurückzufahren und mir den Regenwald nächstes Jahr anzusehen. Ein Blick auf dass Tableau verriet mir dass ich in Runde 2 ein weiteres Freilos im Duell Freilos vs. Freilos drohte. Also beschloss ich meinen Gegner in Runde 3 heimlich beim Trainieren zu beobachten. Sein Name war Philip Seipold und was ich beobachtete gefiel mir gar nicht. Philip Seipold glänzte durch harte, präzise Schläge von der Grundlinie genau die Eigenschaften die man für diesen Belag braucht auch konditionell war er mir weit voraus was bei dem Klima ein entscheidener Faktor sein könnte. Ich beschloss erstmal zu duschen früh ins Bett zu gehen um morgen früh ausgeruht mein Trainingsprogramm durchzuziehen.
2. Runde: Martin Brüning vs. Freilos
Ich stand am nächsten morgen um 8 Uhr auf ging frühstücken um danach zu trainieren. Zuerst eine Stunde im Kraftraum danach etwas Joggen und als drittes auf dem Platz. Mein Einspielpartner war niemand geringeres als der ehemalige French Open Sieger Gustavo Kuerten, der brasilianische Lokalhero. Der nach seiner aktiven Karriere bei den Seniors mitspielte und natürlich immer noch gut im Saft steht. Gut vorbereitet ging es in Runde 3 gegen meinen Landsmann Philip Seipold der natürlicher hoher Favorit war.
3. Runde: Martin Brüning vs. Philip Seipold 6:2 1:6 1:6 (Aktuelle Weltranglistenpunkte: 3) (Gewonnenes Preisgeld: 290 Dollar)
In meinem Spiel gegen Philip Seipold begann ich hochkonzentriert mit einem Break gewann alle meine Aufschlagspiele und schaffte sogar ein zweites Break trotzdem waren alle Spiele sehr umkämpft was sich dann nachträglich auf die nächsten Sätze auswirkte.
In Satz zwei und drei ging mir dann die Puste aus und die höhere Kondition von Philip Seipold zahlte sich aus und er gewann das Match letzlich verdient.
Abschied aus Brasilien
Hochzufrieden mit den gewonnen Erkenntnissen wollte ich mich noch von allen verabschieden besonders von Guga der mich optimal auf dass Turnier vorbereitete. Doch bevor es zum Gran Slam nach Melbourne ging machten Guga und ich noch einen Abstecher nach Rio zum Karneval. Oh man ich muss echt
sagen dass Guga ein echter Partylöwe ist und sich vor Frauen kaum retten kann. Ich hingegen beschloss heute die Finger von den Frauen zu lassen, begannen doch in zwei Wochen die Australien Open und jegliche Ablenkung wären Gift für mein Spiel . Nach dieser wilden Feier versprach ich Guga zurückzukehren und wieder mit ihm zu trainieren. Ich packte meine Koffer und wollte gerade los da gab Guga mir noch die Nummer von Mark Phillipoussis damit hatte ich in Australien ebenfalls einen Weltklassespieler als Trainingspartner.
Kapitel 4: Dass wichtigste Turnier des Jahres
Vor dem ersten Spiel
Somit ging es gut gerüstet nach Melbourne, der Flug verlief ohne Turbulenzen oder Zwischenfälle und am Flughafen erwartete mich Mark Phillipoussis, 2 facher Gran Slam Finalist und ehemalige Nummer 8 der Welt, der mich zum Hotel fuhr und den Fremdenführer gab im Hotel angekommen fiel ich erschöpft ins Bett mein letzter Gedanke waren dankarbeikeit an Phillipoussis und Kuerten und nervösität vor meinem ersten Grand Slam.
Neuer Tag, neues Glück mein erster Gegner (vlt auch letzter Gegner) ist der Österreicherische Rasenspezialist Richard Reinagl, der aber auch auf Hardcourt nicht zu unterschätzen ist. Ich stellte mich auf ein ausgeglichenes Match ein, in dem Richard leichter Favorit.
Der Australier Mark Phillippoussis war der Ideale Trainingspartner, mit 33 Jahren noch recht jung und unverbraucht und spielte ähnlich gute Volleys wie Richard Reibnagel. Nachdem Training ging ich noch zu einem Rugby Spiel, zwischen Australien und Südafrika um den Kopf freizubekommen. Im Stadion war super Stimmung (die Teams mögen sich nicht besonders) und Australien gewann knapp mit 21:15. Zurück im Hotel stand noch Konditionstraining auf dem Programm, hatte ich doch mein letztes Spiel gegen Philip Seipold aufgrund mangelner Kondition verloren. Die Australien Open sind für mich dass Turnier des Jahres und der Grund warum ich überhaupt mit dem Tennisspielen angefangen habe. Einige Spieler wollen in die Top 50, andere in die Top Ten ,wieder andere wollen einmal die Nummer eins seien, mir hingegen ist die Weltranglistenposition nur mittel zum Zweck mein Ziel war es einmal die Australien Open zu gewinnen. Ich mein was bringt es mir die Nummer eins zu sein, wenn ich 10 mal dass Endspiel erreiche, 10 mal verliere und diese Position nur innehabe, weil ich konstant Punkte sammle. Ich habe kein Bock die männliche Dinara Safina zu werden. Am Abend sprach ich noch mit Mark ein paar Taktiken durch, dabei profitierte ich von seinem immensen Erfahrungsschatz. Am ersten Turniertag vor dem Spiel relaxte ich ein wenig guckte etwas fern nix besonderes halt. Meine Turnierfavoriten sind Scheve, Warncke-Witteckind, Hiesl, Ludwig und Tim Bauer. Meine Geheimfavoriten sind Lennox1000, Jürgen, Osmanovic und Kersten.
(Woche 03: Gran Slam in Melbourne)
1. Runde: Martin Brüning vs. Richard Reinagl 6:2 1:6 4:6 6:1 4:6 (Aktuelle Weltranglistenpunkte 8) (Gewonnenes Preisgeld 19215 Dollar)
In einem wahren 5 Satz Krimi schenken sich Richard und ich uns nichts. Ich erwischte den besseren Start gewann den ersten mit 6:2. Danach wurde mein Gegner stärker und gewann die folgenden Sätze mit 6:1 und 6:4. Im vierten drehte ich noch einmal auf (hier machte sich mein Konditionstraining bezahlt)
und gewann diesen Satz mit 6:1. Im letzten Satz hatte ich durchaus Chancen dass Spiel für mich zu entscheiden doch dass letztendliche Break machte dann Richie. Alles in allem konnte ich mit meiner Leistung zufrieden sein, war ich diesmal spielerisch und konditionell meinem Gegner ebenbürtig.
(1 und 2 Runde): Favoritensiege, Favoritenstürze und eine Sensation
Während Warncke Wittekind Scheve Bauer Hiesl Behrend Koritnik und Moors recht souverän die ersten Runden überstanden schieden Ludwig und Jürgen bereits in der ersten Runde aus doch die Sensation des Turniers ist sicherlich Lea Simon die als erste weibliche Spielerin der ATP Tour im Gran Slam die Runde der letzten 32 erreichte. Mit überzeugenden Siegen gegen Kozina(99) und Müller(23) wartet in Runde 3 Mitfavorit Tim Bauer(3). Ich beschloss noch etwas zu bleiben und mir die 3.Runde anzuschauen schließlich will ich nächste Jahr auch da stehen. Trainieren konnte ich ja zwischendurch noch mit Mark.
Der Split der ATP
Dass überhaupt weibliche Spielerinnen bei der ATP Tour mitmachen dürfen, ist einzig und allein Matthias Rosenthaler zu verdanken. Noch im letzten Jahr saß Matthias im Vorstand der ursprünglichen ATP. Bei den anderen Vorstandsmitgliedern stoß Matthias mit seinen Ideen Frauen an der ATP teilnehmen zu lassen und überteuerte Superschuhe anzubieten die den Spieler schneller machen, auf heftiges Unverständnis. So gründete Matthias seine eigene ATP Tour,mit regionalen Talenten, unentdeckten weiblichen Spitzenspielerinnen, oder auch unbekannten Altstars die ihr hohes Potenzial noch nicht nutzen konnten.
(3 Runde und ein letzter Härtetest)
In der dritten Runde setzte sich die Mehrheit der Favoriten durch, nur Tim Bauer scheiterte an der völlig befreit aufspielenden Lea Simon. Nachdem ich mir die drittrundenpartien Partien angesehen hatte, überaschte mich Mark mit zwei Besuchern und zwar niemand geringere als dass ehemalige Australische Spitzendoppel Mark Woodbridge und Todd Woodforde. Wir verabredeten uns für ein kleines Spielchen. Im Einzel ließ ich beiden keine Chance lediglich Woodbridge gewann 2 Punkte gegen mich. Aber im Doppel begriff ich warum diese beiden Spieler 16 Gran Slams im Doppel gewonnen haben. Trotzdem gewannen Mark und ich mit 1:6 7:5 und 6:4. Nach diesem Härtetest beschloss ich Mark lebewohl zu sagen und weiter zu Reisen zurück nach Europa. Bevor ich abreiste bedankte ich mich noch recht herzlich bei Mark und wünschte ihm noch alles gute.
Kapitel 5: Teures Bier und bitterkalt, nächster halt: Schweden
In Malmö angekommen mietet ich mir einen Volvo der zwar als äußerst sicher eingestuft wird, aber nicht gerade eine Augenweide ist. Auf dem Weg zum Hotel nach Helsingborg sah ich viele Elche und Bieber aber auch einige Wölfe und einen Luchs. Die fand ich deutlich interssanter wie den Amazonas oder irgendwelche Favelas in Brasilien. Scheiß spritt mußte ich doch kurz halt machen um zu tanken in der Tankstelle wollte ich selbst ebenfalls was zum nachtanken kaufen. Oh man umgerechnet 12 Euro die Dose naja egal wofür hat man den einen Sponsor. Ich kaufte 6 Dosen Bier und zahlte insgesamt nen knappen hunderter. Bevor ich weiterfuhr fiehl mir ein dass ich noch keinen Trainingspartner hatte. Ein kurzer Anruf an meinen Sponsor genügte und ich hatte die Nummern von Stefan Edberg, Björn Borg, Thomas Enqvist, Thomas Johansson, Jonas Björkmann und Magnus Norman.
Quahl der Wahl: Wer wird mein nächster Trainingsgegner
Ich beschloss zuerst Magnus Norman anzurufen. Magnus Norman erzählte mir dass er aufgrund einer Hüftverletzung im Jahre 2004 nicht mehr spielt und seitdem Trainer ist. Er hätte aber 2 Talentierte Spieler die gerne gegen mich antreten würden. Im Hotel angekommen begrüßte mich Magnus herzlich und stellte mir meine Trainiengspartner vor. Es stellte sich heraus dass Magnus ein ganz, ganz, ganz kleines wenig Untertrieben hatte, waren doch seine "talentierten" Spieler niemand geringere als Thomas Johansson (der ist noch immer aktiv) und Robin Söderling. Thomas Johansson ist momentan die Nummer 619 der Welt und gewann 2002 die Australien Open, in diesem Jahr(2002) war er auch kurzzeitig die Nummer 7. Robin Söderling war in diesem Jahr im Finale der French Open ist momentan die Nummer 10 der Welt und spielt sicher eine ganz andere Liga wie die Woodies. Dass versprach eine gute Vorbereitung aufs Turnier.
Ein Tag vorm Turnier
Ich schlief bis elf Uhr aus ging danach Frühstücken und schaute mir ein wenig dass Training von Söderling und Johansson anzuschauen, bevor ich selbst eingriff.
Zuerst forderte ich Johansson heraus. Gegen ihn konnte ich einige spektakuläre Ballwechsel gewinnen, trotzdem gewann er dass Trainingsspiel knapp in drei Sätzen. Danach kam Söderling dran und der ließ mir keine Chance so verlor ich deutlich mit 6:1 6:2. Nach den beiden Trainingsspielen trainierten wir noch ein bisschen aus Spaß und gingen danach erst ins Eisbad und dann *zur Entschlackung in die Sauna. Ein Blick aufs Tableau verriet mir dass mein Gegner Markus Poellhuber wieder ein Ösi war. Wir galten als ungefähr gleichstark, so wäre eine Matchprognose Unsinn. Trotzdem wollte ich ihn für meine Erstrundenniederlage bei den Australien Open büßen lassen. Später schaute ich mir im Fernsehen noch deren Ende an. Im Halbfinale gewann Scheve gegen Plath und Hiesl gegen Warncke Witteckind. Im Finale schlug Scheve dann Hiesl in einem epischen 5 Satz Match und gewann den ersten Gran Slam des Jahres. Zum Schluss gabs nochlecker Hirschbraten zum Abendessen,schnell noch Duschen, dann ins Bett und vorm Einschlafen noch etwas lesen.
(Woche 04: Challenger in Helsingborg)
1. Runde: Martin Brüning vs. Markus Poellhuber 3:6 2:6 (Aktuelle Weltranglistenpunkte:9) (Gewonnenes Preisgeld: 520 Dollar)
Trotz 22 Asse verlor ich dass Match klar und deutlich. Ich war einfach nur noch bedient und völlig angefressen. Dass schlimmste war an dieser Niederlage war nichts positivives wie bei den Australien Open wo ich 2 Sätze gewinnen konnte, sie war einfach nur demütigend und tat weh. 4 Niederlagen infolge kein Sieg. Dass nächste Ziel war in Linköping Johansson und Söderling wollten dort ein Art Benefiz Turnier spielen und baten mich dort mitzuspielen, da ich sowieso in der 1 Runde wahrscheinlich wieder ausscheiden würde, antwortete ich warum nicht.
Der Skandinavische Legend Cup/Der Skandinavische Team Legend Cup
Dass Turnier fand in Göteborg statt was in der Nähe von Linköping liegt. Beim Turnier angekommen erfuhr ich dass der Legend Cup nun in Team ausgetragen wurde. Zwar konnte ich teilnehmen aber brauchte einen Partner. Norman entschuldigte sich bei mir er wusste nichts von dieser Regeländerung. Ich wollte mich wieder auf den Weg zum nächsten Challenger machen da lief mir Andre Agassi mit seinem neuen Schützling über den Weg. Ich fragte ihn nach einem Autogramm und wir verstrickten uns in ein Gespräch. Er erklärte mir dass sein Schützling ebenfalls in Linköpping an den start geht, er vorher aber noch mit ehemaligen Weggefährte über alte Zeiten quatschen wollte. Ich erklärte ihm meine Situationin und im Verlaufe des Gespräches redeten wir auch über unangenehme Dinge wie Andres Drogenmissbrauch, Suicidversuche meine Niederlagenserie und Verletzungen sprachen. Als dass Gespräch endete und ich wieder los wollte rief Andre mir nach: Hey Junior warte ein bisschen Matchpraxis könnte mein Zögling auch gebrauchen ich melde euch einfach mal an.
Prominente Gegner
Zum Leidwesen von Magnus Norman hatten Johansson und Söderling einen heftigen Streit und wechselten die Teams so waren es folgende Teams in der Gruppenphase. Norman wollte als Ersatzmann für Double B einspringen aufgrund seiner Freundschaft zu Jonas Björkmann.
Dass Spielsystem
Es gab 3 Begegnungen in jedem Spiel 2 Einzel und ein Doppel. Also insgesamt 3 zu vergebene Punkte. Dass Team was mindestens 2 Siege gegen dass andere Team erreicht gewinnt. Der Gruppenerste der Gruppe A trifft im Halbfinale auf den Zweiten der Gruppe B und Der Gruppenzweite der Gruppe A trifft auf den ersten der Gruppe B. Die Gruppendritten bis Gruppenfünften schieden nach der Vorrunde aus.
Gruppe A
1. Young and Cocky:
1. Michael Rydersted 2. Erling Tveit
2. The Johanssons:
1. Thomas Johansson 2. Joachim Johansson
3. Best of Norway:
1. J.F. Andresen 2. Stian Boretti
4. The Agassi Members:
1. Mr. X 2. Martin Brüning
5. Danish Dynamite:
1. Christian Pless 2. Kenneth Carlsen
Gruppe B
1. Double B:
1. Björn Borg 2. Jonas Björkman
2. The Nieminens:
1. Jarkko Nieminen 2. Timo Nieminen
3. The 1990 ers:
1. Stefan Edberg 2. Thomas Enqvist
4. Young but experienced
1. Robin Söderling 2. Andreas Vinciguerra
5. Double Nr.10
1. Magnus Larsson 2. Magnus Gustaffsson
Ende der Vorrunde
1. Agassi Members vs. Young and Cocky 3:0
2. Agassi Members vs. The Johanssons 1:2
3. Agassi Members vs. Best of Norway 3:0
4. Agassi Members vs. Danish Dynamite 2:1
Nachdem Ende der Vorrunde belegten wir den 2.Platz hinter den Johanssons denen wir knapp unterlegen waren. Am nächsten Tag erwarteten uns im Halbfinale Söderling und Vinciguerra im anderen Halbfinale spielten die Johanssons gegen die Nieminens. Nun aber schnell nach Linköping wo ich mir in der ersten Runde wenig Chancen ausrechnete. Dort angekommen erwartete man mich schon und in einer Stunde ging es los.
(Woche 05 Challenger in Linköping)
1. Runde: Martin Brüning vs. Marcus Lach 6:2 6:4
Überraschenderweise gewann ich die erste Runde gegen Marcus Lach. Hatte ich beim Team Legends Cup genügend Matchpraxis in den Beinen, außerdem konnte ich meine Doppelfehler reduzieren. Um 8 begann mein 2 Rundenspiel ich erledigte noch ein paar Dinge und erfuhr nun endlich dass Thomas Rallis mein Doppelpatner war. In der 2. Runde traf ich auf Lol Flame was bisher der ungewöhnlichste Name war den ich je gehört hatte seis drum.
2. Runde: Martin Brüning vs. Lol Flame 6:0 6:1
Diesmal ließ ich meinem Gegner keine Chance und fuhr schnell mit Thomas Rallis zur Halbfinalbegegnung nach Göteborg.
Halbfinale des Team Legends Cup
1. Agassi Members vs. Young but Expieinced 1:2
2. The Johanssons vs. The Nieminens 1:2
Wir verloren beide knapp unsere Einzel, enschieden dass bedeutungslose Doppel aber für uns. Danach gings zurück nach Linköping wo wir beide im Viertelfinale standen.
3. Runde: Martin Brüning vs. Enrico Lange 6:3 6:2
Dass Spiel war knapper als dass Ergebnis vermuten lässt trotzdem gewann ich letzlich verdient. Kurze Zeit später erfuhr ich dass Thomas Rallis dem Training Tribut zollen musste und deutlich gegen Phil Steinhoff mit 1:6 0:6 ausschied. Im Halbfinale traf ich nun auf selbigen.
4. Runde: Martin Brüning vs. Phil Steinhoff 0:6 0:6 (Aktuelle Weltranglistenpunkte 36) (Gewonnenes Preisgeld 2510 Dollar)
Der Gegner war wohl eine Nummer zu groß, vielleicht hatte ich es mit dem Training auch übertrieben, trotzdem ein Halbfinale zu erreichen ist schon eine Super Sache. Ich beschloss Schweden zu verlassen und meine Skandinavien Tour beim Future in Norwegen ausklingen zu lassen.
(Woche 06 Future in Stavanger)
Etwas übermüdet kam ich in Stavanger an. Ich beschloss nachdem Turnier eine Pause einzulegen und mich neu zu sammeln. In Runde Eins traf ich auf den Kanadier Horst Huber der national durchaus bekannt war. International aber nur Kennern bekannt sein dürfte.
1. Runde: Martin Brüning vs. Horst Huber 6:1 6:1
Ein überlegener Sieg der meinen win loss record etwas aufbessert. Ich ging höchst konzentriert zu Werke und konnte mich auf meinen guten ersten Aufschlag verlassen, war doch jeder dritter Punkt von mir ein Ace. Nach nur 1Std. 16 min war dass Match gelaufen. In der 2. Runde hatte ich ein Freilos. Ich beschloss heute nur ein leichtes Training zu machen und mich noch etwas zu amüsieren. Im Gegensatz zu Schweden hinkt Norwegen sportlich in den Ballsportarten doch ein wenig hinterher hat Schweden doch die besseren Fußballspieler Tennisspieler Eishockeyspieler und Tischtennisspieler. Allerdings hat Norwegen viele Wintersportlegenden Aamodt,Bjoerndalen,Skejlbred,Jacobsen,Romoeren usw. hervorgebracht. Ich kurvte mit meinen Volvo noch etwas herum um mir die schöne Landschaften anzugucken schließlich hatte ich die Nase voll und beschloss auf meiner Coach im Hotel etwas zu relaxen und um ausgeruht für morgen zu sein den dort würde ich mit großer wahrscheinlichkeit auf den Toppgesetzten Österreicher Nikola Koppel treffen.
2. Runde Martin Brüning vs. Freilos
Nikolai Koppel erleidigte seine Aufgabe ohne Punktverlust was mir natürlich auf den Magen schlug. Schließlich hatte ich die letzten Vergleiche gegen Österreicher (Reinagel und Poellhuber) verloren und alle guten Dinge sind drei. (Mann wenn man Profisportler ist, wird man echt schnell abergläubisch)
Im Spiel gegen seinen Gegner beindruckte er vor allen Dingen mit präzisen Schlägen und einer hohen Spielintelligenz, er war wahrscheinlich der stärkste Gegner gegen den ich je gespielt habe (wenn man Söderling jetzt mal außen vor lässt) So dass was für heute schaut morgen wieder rein wenn es wieder Schmmmmmmarts Tagebuch heißt. (Oh man ich sollte echt weniger Fernsehen)
3. Runde Martin Brüning vs Nikola Koppel 0:6 0:6 (Aktuelle Weltranglistenpunkte 38) (Gewonnenes Preisgeld: 290 Dollar)
Meine schlimmsten befürchtungen bestätigten sich und ich holte mir eine Klatsche gegen Nikkola ab, der mir in allen Belangen überlegen war.
Nun würde ich erstmal eine Pause machen und meinen Fockus aufs Training legen den zur Weltspitze fehlt mir noch einiges.
Danach würde ich beim Challenger in Lille antreten. (an San Justo hatte ich keine guten Erinnerungen siehe weiter oben)
Kapitel 6: Ein neues Traumpaar der Tennis Szene oder doch nur ein Flirt?
(Woche 07 Erstmal Pause)
Diese Woche machte ich erstmal eine Spielpause, danach ging es zum Challenger nach Lille wo mit Guido Gutheins sicherlich kein schlechter Gegner wartete.
Die Woche verlief alles in allem recht langweilig und ereignislos außer vielleicht dass Guga anrief und mir mitteilte dass er bei den French Open (unseren) dabei
sein wird um mich anzufeuern trainieren usw. Ansonsten viel Training viel Schlaf gutes Essen und erholt.
(Woche 08 Challenger in Lille)
Die French Open standen in 9 Wochen auf dem Programm, bevor es losging dachte ich es wäre eine gute Idee schon mal Land und Leute kennenzulernen. Der Flug verlief wie immer ohne Zwischenfälle und ich kam in Lille an. Auch mein Doppelpartner von den STLC war in Lillle am Start er war zuversichtlich die erste Runde zu gewinnen und insgesamt musste man sagen war dass Turnier für ein Challenger gut besetzt waren es häufig nur 10-20 Spieler traf ich heute auf 29 andere Tennisspieler. Als Vorbereitung traf ich die Entscheidung entgegen meiner sonstigen Geflogenheit gegen ehemalige Legenden anzutreten einem jungen französischen äußerst talentiertem Ballmädchen die Chance geben. (Naja was heißt Ballmädchen sie war mindestens 18) Sie war sogar so gut dass sie locker bei der WTA spielen könnte. Nachdem wir ein wenig trainiert hatten verabredeten wir uns für den morgigen Tag zum Essen. Den Rest des Tages übte ich meine Französichkenntnisse und besorgte mir einen schicken Smoking wollte ich doch vorbereitet sein für dass Date. Die Erstrundenpartie morgen hatte ich fast vergessen. Ich ging früh ins Bett las noch ein wenig in Agassis neuem Buch war echt spannend und ging dann pennen. Am nächsten Tag aufstehen Duschen alltäglicher Kramm halt. Vor dem Spiel traf ich noch Alize (dass ist der Name des Ballmädchens) dir mir viel Glück wünschte und mir einen Handkuss zuwarf.
1. Runde Martin Brüning vs. Guido Gutheins 6:3 4:6 6:4
Dass Spiel war äußerst knapp aber anders als im Duell mit Richard Reinagl triumphierte ich am Ende auch aufgrund von 17 Doppelfehler seitens Double G.
Dass Spiel dauerte 3 Stunden in weiteren 3 Stunden würde meine 2 Rundenpartie anfangen. Tja ist nicht so ein Wischi Waschi wie bei der Konkurrenz ,jeden Tag nur ein Spiel große Turniere über 2 Wochen, hier wird richtig Gas gegeben dachte ich mir vor der 2 Rundenpartie in die ich als Außenseiter ging. Denn
2 Rundengegner Michael Bost war in knapp über eine Stunde mit dem Squadra Azzurra Stefano Casagrande fertig und ist sicherlich noch etwas stärker als Double G den ich nur mit Mühe bezwingen konnte. Auch der Topgesetze Thomas Rallis gewann seine Erstrundenpartie wenn auch deutlich souveräner mit
6:2 6:0. Erwähnenswert war auch die Erstrundenpartie zwischen Zoran Marjanovic und Patrick Lampl die 7:5 6:7 6:7 endete und eigentlich keinen Sieger verdient gehabt hätte trotzdem dauerte meine Partie knapp 20 min länger und war damit dass längste des Tages.
2. Runde Martin Brüning vs. Michael Bost 4:6 0:6
Im ersten Satz konnte ich noch noch einigermaßen mithalten, doch im zweiten war dann endgültig die Luft raus. Nach 93 Minuten stand der Sieger mit Michael Bost fest und ich hatte Zeit für mein Date. Thomas Rallis tröstete mich und erklärte mir dass es kein Wunder sei dass dass Ballmädchen gut Tennis spielt immerhin ist sie Alice Cornet. Oh man oh man surprise surprise.
Erstes Date
Unser Date war toll wir verstanden uns Super. Alize war verständnissvoll, witzig, (was viel besser war sie lachte auch über meine Witze sogar über die nicht witzigen) liebevoll, charmant und redegewandt. Ich konnte mit ein paar Französischkenntnissen landen aber wir sprachen natürlich überwiegend Englisch.
Nach drei angenehmen Stunden im Restaurant war unser erstes gemeinsames Date zu Ende ich brachte sie in ihr Nachtquartier gab ihr einen gute Nachtkuss
und versprach ihr morgen wieder etwas mit ihr zu unternehmen.
Der Tag danach
Wir beschlossen ein wenig die Stadt zu erkunden. Nachdem wir eine Weile geschlendert waren machten wir in einer Eisdiele halt wo wir uns *le glaces de peche melba* bestellten und es genüßlich verzerten. (auf Deutsch heißt es soviel wir Pfirsicheis, aber ich find auf Französisch hört es sich besser an) Später trafen wir auf einen Pantomimen, den ich urkomisch fand, als nächstes ließen ein Portrait von uns malen in einer äußerst laszifen Pose. Zum Schluss gingen wir noch ins Kino wobei mich der Film nicht sonderlich interssierte und ich lieber die Nähe von Alize suchte was hervorragend klappte. Nachdem Film, (ein langeweiliges Liebesdrama) ging es zurück ins Hotel, wo wir unsere Sachen packten um weiterzureisen. Nachdem wir unsere Sachen gepackt hatten guckten wir einander tief in die Augen und fingen an uns zu leidenschatlich zu küßen, der Kuß war lang und ausgiebig und bei diesem Kuß gingen mir tausend Dinge durch den Kopf, es war unbeschreiblich, so etwas hatte ich noch nie erlebt und auch nicht damit gerechnet auf meine alten Tage sowas noch zu erleben. Ich meine, ich hatte schon mit mehren Frauen Körperkontakt gehabt oder Gefühle für sie empfunden, aber nie war ich so glücklich und gleichzeitig so verwirrt. Leider war es schon Zeit aufzubrechen, sie fuhr direkt in die USA und ich zur vorbereitung nach Mexico und 4 Tage später zum Eriksson Turnier. Bevor wir aufbrachen tauschten wir noch unsere Handynummern aus waren wir doch jetzt so eine Art paar. Trotz der nur kurzen, getrennten Zeit,
weinte Alice, ein wenig zum Abschied und auch ich hatte ein flaues Gefühl im Bauch. Im Flugzeug Richtung Mexico dachte ich über meine Gefühle für Alize nach. Un meinem Gehirn kreisten viele Wörter herum, sie wahr für mich auf jedenfall mehr als nur ein Flirt und ich glaube ich hatte mich zum ersten mal in meinem Leben so richtig verliebt. Ach ja es blieb noch zu sagen dass Thomas Rallis im Halbfinale gegen Bost bezwinger Alexander Flohr ausschied der im Finale hans Peter Szvastic ausschaltete.
Kapitel 7 Erst Mexico und dann die USA
Woche 09 Challenger in Mexiko
In Mexico angekommen genügte ein Blick aufs Tableau dass ich die ersten Runden spielfrei hatte also passte ich mich den Leuten an kaufte mir ein paar Mexicanische Klamotten kaufte mir einen Sombrero und trank in einer Bar ein paar Mexicools (Mexikaner) unter den Tisch und hielt danach eine Siesta. Ne gute Vorbereitung sieht anders aus aber ich hatte ja noch Zeit. In meinem Hotel fand ich eine Nachricht die da lautete:Du guter Trinker aber ich besserer Tennisspieler morgen um 6 Uhr Duell auf dem Tennisplatz Unterschrift Santiago Gonzales. Tja hatte das Trinken doch einen Vorteil dachte ich vergnügt obwohl dass eher nach einem in seinem Stolz verletzten Mexikaner klang der mich versucht zu erschießen. Bevor ich ins Bett ging schrieb ich noch ein paar SMS mit Alize aber auch an Guga Mark meine Eltern und meinem Doppelpartner der hier auch am Start war.
Die Runden Eins und zwei
Nachdem aufstehen erwartete mich Santiago Gonzales (nicht zu verwechseln mit Fernando Gonzales) auf dem Tennisplatz. Zuerst spielten wir uns ein und dann ging es los Santiago erwischte den besseren Start und gewann den ersten mit 6:4 der zweite ging mit 7:5 an mich im Dritten Satz stand es 5:5 30 beide als Santiago sich unglücklich aufrat und sich den Fuss zerrte wir einigten uns auf unentschieden. Er versprach den Fuss etwas zu schonen und dass Spiel morgen weiterzuführen. Danach hatte ich Hunger und bestellte mir in der nächsten Gaststätte ein leckeres Chili mit Bohnen Tomaten und Mais. Schmeckte lecker sagte ich dem Wirt nun ging ich zurück um mir die erste Runde anzuschauen es spielten Alexander Flohr gegen den Österreicher Marc Berger die anderen 8 Spieler hatten genau wie ich ein Freilos.
1. Runde Martin Brüning vs Freilos
Alexander Flohr bezwang nahezu mühelos seinen Gegner und stand damit in Runde 2.
Nach der Begegnung spielte ich mein Spiel gegen Gonzales zu Ende. Ich gewann den Dritten Satz knapp mit 8:6 im Tiebreak und Gonzales sah ein dass ich nicht nur trinkfest sondern auch ein guter Tennisspieler bin. Nach dem Match erzälte er mir von dem MTCONA Cup (Mixed Team Cup of Northamerikan) und gab mir eine Teilnerbescheinigung und eine Wegbeschreibung als ich ihm erklärte dass ich gern daran Teilnehmen würde. Der Cup fand unmittelbar nach den Sony Erikkson Open statt und jedes Team besteht aus 4 Spielern (2 Männlich und 2 Weiblich). Traditionell bekommt ein Newcomer Team die Chance es den etablierten und Legenden zu zeigen. Ich suchte Thomas und teilte ihm die Neuigkeit mit
und er willigte ein in meinem Team mitzuspielen. Als nächstes rief ich Alize an die grad ein Turnier in der USA spielte auch sie wahr Feuer und Flamme dort anzutreten und versprach eine Freundin mitzubringen. Als ich diese Formalitäten erledigt hatte begann auch schon die zweite Runde. Dort traten meine nächsten potenzieller Gegner Zimo und Giggs gegeneinander
an in der anderen Partie traf Schimmelpfennig auf Schamburg.
2. Runde Martin Brüning vs. Freilos
Zimo ließ Giggs keine Chance und besiegte ihn kurz und schmerzlos mit 6:1 6:0. In der anderen Partie übertrumpfte
Schimmelpfennig seinen Gegner Schamburg und zog ebenfalls in Runde 3 ein. Später machte ich noch etwas Kraft und Konditionstraining im Fitnesstudio und ging früh ins Bett. Ich träumte von Titeln Alize und eigenen Fans die meinen Namen riefen immer und immer wieder. Bis ich aufwachte mich fertig machte und mürrisch mein Frühstück runterschlang.
Nach einer Weile besserte sich meine Laune und ich genoss ein wenig Freizeit im Pool. Vor dem Match spielte ich mich noch mit Thomas ein. Wir wünschten uns gegenseitig Glück im Viertelfinale und trafen nun auf unsere Konkurrenten wobei Thomas sicherlich in Alex. Flohr die schwerere Aufgabe hatte.
3. Runde Martin Brüning vs Nenad Zimo 7:6 6:1
Während der erste Satz hart umkämpft war, hatte ich seinen Willen im 2 Satz gebrochen. Nach Einer Stunde 40 minuten stand ich als Sieger fest. Leider verlor Thomas Rallis seine Partie gegen Alexander Flohr mit 5:7 3:6 der ihn nun zum zweiten mal in Folge schlug und zerstörte damit mein Wunschhalbfinale. In den anderen Partien setzen sich Philip Seipold (6:1 4:6 6:3 gegen Stefano Casagrande) und Nico Langels (6:3 6:2 gegen Jörg Schimmelpfennig durch) Nachdem Match beschloss ich in die BAR zurückzukehren um Gonzales um ein Extratraining zu bitten. Bevor ich dass tat versprach ich den Gästen bei einem Turniersieg meinerseits allen eine Flasche Tequila zu spendieren. Gonzales willigte ein und ich hatte nachdem Training echt dass Gefühl mich eine Winzigkeit verbessert zu haben nun traf ich auf Rallis bezwinger Alex. Flohr.
4. Runde Martin Brüning vs. Alexander Flohr 1:6 7:6 7:5
In einem hart umkämpften Match was auch durchaus anders ausgehen konnte rächte ich Thomas Niederlage und beendete Flohrs Siegesserie. (Er gewann vorher den Challenger in Lille) Während ich den ersten Satz verschlief und mit 1:6 verlor waren die nächsten Sätze hart umkämpft, ich aber der Glückliche Sieger. Als ich den Mexicanern davon erzählte waren sieh begeistert und versprachen mich zu unterstützen. (Verdammte Spriteulen dachte ich mir) Im anderen Halbfinale triumphierte übrigens Philip Seipold knapp mit 6:3 2:6 7:6. Als ich am nächsten Tag auf dem Trainingsplatz ankam standen
da schon die Mexikaner um mich wie versprochen anzufeuern. Ich war etwas nervös vor meinem ersten Finale aber ich hoffte ich würde noch an vielen Teilnehmen.
5. Runde Martin Brüning vs Philip Seipold 6:3 6:2 (Aktuelle Weltranglistenpunkte 104) (Gewonnenes Preisgeld 7200 Dollar) (Sponsorenzuschuss 100000 Dollar)
Überraschend deutlich gewann ich dass Finale und damit konnte ich mich für dass Drittrundenaus in Belo Horizonte revanchieren. Nachdem Spiel feierte ich ausgelassen meinen Sieg mit den Mexikanern und löste mein Versprechen ein nur dass es nicht bei einer Flasche blieb. Nach meiner Sauftour packte ich meine sieben Sachen bestellte mir ein Taxi und überfuhr die Grenze ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten nach Miami wo ich in der ersten Runde auf den ehemaligen Top 5 Spieler Ludwig treffen würde. Dort angekommen schlief ich erstmal meinen Rausch aus. Danach ging es auch schon los.
(Woche 10 ATP in Miami Sony Erikkson Cup)
1. Runde: Martin Brüning vs. Olaf Ludwig 6:2 6:4
Etwas verkatert ging ich in die Partie gegen Olaf Ludwig der ebenfalls in schlechter Verfassung war. Ich gewann dass Spiel und ging wieder ins Bett.
2. Runde: Martin Brüning vs. Tommy Wilke 7:5 6:4
Etwas ausgeruhter ging ich in mein Zweitrundenmatch gegen Tommy Wilke der Nummer 190 der Welt. Trotz der 10 fach so schlechten plazierung bot Tommy mir mehr Parolie als Olaf der momentan einfach nicht in Form kommt. Mir blieb etwas Zeit um einen Treffpunkt für den MTCONA Cup zu einigen dass Formular abzuschicken mit Guga zu telefonieren 2 Fanbriefe zu beantworten (nach meinem Sieg in Mexiko hatte ich gute Kritiken bekommen und so ein paar Fans gewonnen)
Mir nen Burger zu genehmigen und mich massieren zu lassen. Dann ging Abends die dritte Runde los. Mein Gegner war die Nummer 12 Gregor Behrend.
3. Runde Martin Brüning vs. Gregor Behrend 1:6 1:6 (Aktuelle Weltranglistenpunkte 139) (Preisgeld 20400)
Chancenlos verlor ich die Partie mit 1:6 und 1:6 gegen einen übermächtigen Gegner der danach auf die frühere Nummer 1 Oskar Puertano trifft. Da morgen der MTCONA in San Franchisco stattfand beschloss ich dorthin aufzubrechen wo ich mich mit meinen Teamkameraden treffen sollte.
Dass Team Gerance
Die Fahrt verlief relativ ereignislos und ich traf als letzter meines Teams am vereinbartem Treffpunkt an, wo mich Alize stürmisch begrüßte und mir ihre 21 Jährige Freundin Violette Huck vorstellte. Ich überreichte der Turnierleitung unser Anmeldeformular und wir warteten auf die Gruppenauslosung.
Wir starteten als Team Gerance da wir aus Deutschland bzw. Frankreich kamen dachte ich mir dies wäre ein passender Name. Folgende Gruppenkonstellation ergab sich.
Gruppe A
Stars of the 80 s `
1. Ivan Lendl/ 49 Jahre/ 94 Titel/ ehem Nr. 1
2.John McEnroe/ 50 Jahre/ 77 Titel/ ehem Nr.1
3.Martina Navratilova/ 53 Jahre/ 167 Titel/ ehem Nr.1
4.Christine Marie Evert/ 55 Jahre/ 157 Titel/ ehem Nr.1 13
color=#0000FF] Le Team de Gerance[/color]
1. Thomas Rallis / 0 Titel/ aktuelle Nr. 41
2. Martin Brüning 24 Jahre/ 1 Titel/ aktuelle Nr. 67
3. Alize Cornet 19 Jahre/ 1 Titel/ aktuelle Nr. 50 ehem. Nr.11
4. Violette Huck 21 Jahre/ 0 Titel/ aktuelle Nr. 294 ehem.Nr.217
The Afro Americans
1. James Blake/ 29 Jahre/ 10 Titel/ aktuelle Nr. 44/ ehem Nr.4
2. MaliVai Washington 40 Jahre/ 4 Titel/ - ehem Nr. 11
3. Chanda Rubin 33 Jahre/ 6 Titel/ - ehem Nr.6
4. Mashona Washington 33 Jahre/ 0 Titel/ aktuelle Nr. 300 ehemNr.50
Gruppe B
[color=#00FFFF]The Future of American Tennis 1. Sam Querrey/ 22 Jahre/ 2 Titel/ aktuelle Nr. 25/ ehem Nr.22
2. John Isner/ 24 Jahre/ 0 Titel/ aktuelle Nr. 34/ ehem Nr.34
3. Vania King/ 20 Jahre/ 1 Titel/ aktuelle Nr. 116/ ehem Nr.50
4. Melanie Oudin/ 18 Jahre/ 0 Titel/ aktuelle Nr. 49/ehem.Nr.42
Wild Canadians
1. Daniel Nestor 37 Jahre/ 64 Titel/ aktuelle Nr. 1 im Doppel
2. Frank Dancevic 25 Jahre/ 0 Titel/ aktuelle Nr. 132/ ehem Nr. 65
3. Caroline Wozniak 22 Jahre/ 1 Titel/ aktuelle Nr. 35/ ehem Nr.24
4. Stephani Dubios 23Jahre/ 0 Titel/ aktulle Nr. 109/ ehemNr.95
The Best Today
1. Andy Roddick 27 Jahre/ 27 Titel/ aktulle Nr. 6/ ehem Nr.1
2. Mardy Fish 27 Jahre/ 3 Titel/ aktuelle Nr.56/ ehem Nr.17
3. Serena Williams 28 Jahre/ 34 Titel/ aktuelle Nr. 1 im Einzel
4. Venus Williams 29 Jahre/ 41 Titel/ aktuelle Nr. 3/ ehem Nr. 1
Gruppe C
Best American Double Players
1. Bob Bryan 31 Jahre/ 55 Titel/ aktuelle Nr.3/ ehem Nr.1
2. Mike Bryan 31 Jahre/ 57 Titel/ aktuelle Nr.3/ehem Nr.1
3. Liezel Huber 33 Jahre/ 34 Titel/ aktuelle Nr. 1 im Doppel
4. Lisa Raymond 36 Jahre/ 67 Titel/ aktuelle Nr. 18/ehem Nr.1 [color=#FF00FF]
Dominant Players of the 90 s
1. Pete Sampras 38 Jahre/ 64 Titel/ ehem Nr.1
2. Andre Agassi 39 Jahre/ 60 Titel/ ehem Nr.1
3. Monika Seles 35 Jahre/ 53 Titel/ ehem Nr.1
4. Lindsay Davenport 33 Jahre/ 55 Titel/ ehem Nr.1
Andere Legenden der 90 er
1. Jim Courier 39 Jahre/ 23 Titel ehem Nr.1
2. Michael Chang 37 Jahre/ 34 Titel ehem Nr.2
3. Jennifer Capriati 33 Jahre/ 14 Titel ehem Nr.1
4. Mary Joe Fernandez 38 Jahre/ 7 Titel ehem Nr.4
Gruppe D
Team 30 +
1. Todd Martin 39 Jahre 8 Titel ehem Nr.4
2. Justin Gimmelstob 32 Jahre 13 Titel ehem Nr.18
3. Amy Frazier 37 Jahre 8 Titel ehem Nr.13
4. Meghann Shaugnessy 30 Jahre 6 Titel ehem Nr. 11
color=#FF8080]Not Retired[/color]
1. Taylor Dent 28 Jahre 4 Titel aktuelle Nr. 91 ehem Nr.21
2. Vincent Spadea 35 Jahre 1 Titel aktuelle Nr 290ehem Nr.18
3. Lilie Osterloh 31 Jahre 0 Titel aktuelle Nr 138ehem Nr.41
4. Jill Craybass 35 Jahre 4 Titel aktuelle Nr 77 ehem Nr.39
Latinos andLatinas
1. Santiago Gonzales 26 Jahre 0 Titel aktuelle Nr 167 ehem 155
[color=#008040] 2. Dustin Brown 24 Jahre 0 Titel aktuelle Nr 157ehem157 [color=#008040]3. Alejandra Granillo 18 Jahre 0 Titel aktuelle Nr 630 ehem 610
4. Danila Munoz Gallegas 25 Jahre 0 Titel aktuelle Nr 650 ehem 478
Gespielt wurden 2 Herreneinzel 2 Dameneinzel 1 Herrendoppel und 1 Damendoppel und ein Mixed. Das Team was zuerst 4 Matches gewann bekommt den Sieg zugesprochen der einem 2 Punkte einbringt. Die Tabelle setzte sich aus folgenden Kriterien zusammen 1. Die Punktzahl 2. Die Anzahl der Gewonnen Matches 3. Die Anzahl der Gewonnen Sätze 4.
Nach der Vorrunde kristallisierte sich folgendes Bild
Gruppe A
Team Gerance vs. Stars of the 80 s 6:1/13:3/90:57
Team Gerance vs. The Afroamerikans 4:3/10:8/105:105
Stars of The 80 s vs. The Afroamericans 2:5/11:7/59:89
Gruppe B
The Future of American Tennis vs Wild Canadians 3:4/6:10/75:82
The Best Today vs The Future of A.T. 6:1/13:3/84:63
The Best Today vs Wild Canadians 4:3/10:6/84:54
Gruppe C
Best Amerikan Double Players vs Dominant Players of the 90 s 2:5/6:10/79:82
Best Amerikan Double Players vs Andere Legenden der 90er 3:4/6:9/78:80
Dominant Player of The 90 s vs Andere Legenden der 90er 5:2/11:6/91:76
Gruppe D
Team 30+ vs Not Retired 3:4/6:10/76:88
Team 30+ vs Latinos and Latinas 4:3/10:6/83:74
Not Retired vs Latinos and Latinas 3:4/7:10/80:86
Tabellen
Gruppe A
1.Team Gerance 4 Punkte 11:4 Matches 23:11 Sätze 195:162 Spiele
2.The Afro Americans 2 Punkte 8:6 Matches 19:15 Sätze 194:164 Spiele
3.Stars of the 80s 0 Punkte 3:11 Matches 8:24 Sätze 123:179 Spiele
Gruppe B
1.The Best Today 4 Punkte 10:4 Matches 23:9 Sätze 168:118 Spiele
2.Wild Canadians 2 Punkte 7:7 Matches 16:16 Sätze 129:159 Spiele
3.The Future of American Tennis 0 Punkte 4:10Matches 9:23 Sätze 138:168 Spiele
Gruppe c
1.Dominant Players at the 90 s 4 Punkte 10:4 Matches 21:12 Sätze 173:155 Spiele
2.Andere Legenden der 90 er 2 Punkte 6:8 Matches 15:17 Sätze 156:169 Spiele
3.Best American Double Players 0 Punkte 5:9 Matches 12:19 Sätze 157:162 Spiele
Gruppe D
1.Not Retired 2 Punkte 7:7 Matches 17:16 Sätze 188:184 Spiele
2.Team 30+ 2 Punkte 7:7 Matches 16:16 Sätze 159:162 Spiele
3.Latinos and latinas 2 Punkte 7:7 Matches 16:17 Sätze 160:163 Spiele
Viertelfinale
1. Team Gerance vs Wild Canadians 5:2
2. The Best Today vs The Afro Americans 5:2
3. Dominant Players at the 90 s vs Team30+ 6:1
4. Not Retired vs Andere Legenden der 90 er 3:4
Halbfinale
1. Team Gerance vs The Best Today 3:4
2. Dominant Player at the 90 s vs Andere Legenden der 90 er 5:2
Finale
1. The Best Today vs Dominant Players at the 90 s 4:3
Auch Andre hatte an dem Turnier teilgenommen und kam sogar noch eine Runde weiter als wir. Während Violette, Alize und ich nun zurück nach Frankreich fliegen würden zog es Thomas nach Monte Carlo. Wir verabschiedeten uns alle recht herzlich von Thomas und dann ging es los zum Flughafen zuerst nach Paris und später mit dem Zug nach Montpellier. Der Flug verlief wie immer ohne Ereignisse, außer vielleicht dass Alize mir eine Szene machte als ich den wohlgeformten Hintern der Stewardess etwas zu offensichtlich begutachtete. In Paris angekommen trennten wir uns von Violette.
Kapitel 8 Vorbereitung auf Paris
Challenger in Montpellier
Als wir endlich in Montpellier ankamen und im Hotel eincheckten war es schon spät und wir ließen uns in unsere Betten fallen. Am nächsten Tag wartete der Russische Landsmann Wladimir Gilbert auf mich. Nach dem Turnier entschloss ich erstmal eine kleine Ruhepause einzulegen, ich hatte eh die Anmeldefrist zum nächsten Turnier versäumt und ein paar Tage mit Alice würden mich sicher auf andere Gedanken bringen. Am nächsten Tag wurde ich unsanft und viel zu früh von meinem Wecker geweckt. Essen, kurzes Training und dann ging es los
1 Runde Martin Brüning vs Wladimir Gilbert 6:7 5:7 (Aktuelle Weltranglistenpunkte 140) (Preisgeld 520 Dollar)
Dass Spiel war relativ offen, der erste Satz im Tiebreak entschieden werden musste den Gilbert mit 7:4 gewann verlor ich den zweiten Satz eine Nuance deutlicher mit 7:5, dass Spiel war alles in allem sehr frustrierend und ich fühlte mich bei den Ballwechseln nicht hundertprozent fit. Störende Zwischenrufe eines Geistig zurückgebliebenden vielleicht (Toret Syndrom) erschwerten meine Konzentration.
Letzendlich brachen mir 0/12 Netzpunkten wohl dass Genick und Gilbert konnte im entscheidenen Moment 1 Break mehr gewinnen. So hieß es nach 2 Stunden und 10 Minuten game Set and Match Gilbert . Diese Niederlage tat natürlich schon etwas weh aufgrund der tatsache dass dies ein deutlicher Rückschritt war nach dem Sieg im letzten Challenger und dem erreichen der dritten Runde beim Sony Ericcson Cup. Vielleicht war ich auch überspielt etwas Pause am nur 10 kilometer weit entferntem Mittelmeer würden mir und Alize ganz gut tun und mir vielleicht die Kraft für weitere Topergebnisse geben.
Am Mittelmeer machten wir allerlei lustige Sachen und insgesamt war es eine sehr schöne und erholsame Zeit in der wir uns erholen konnten.
Nach einer kurzen Pause wird dass Tagebuch fortgesetzt unter Schmarts Tagebuch Teil 2
